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15. Januar 2021 | Redaktionsteam | merkur-start up

Trends 2021 für Arbeitsleben, Kommunikation & Marketing

Das Jahr 2020 und auch die ersten Wochen im neuen Jahr haben gezeigt, die Corona-Pandemie beschäftigt uns alle weiterhin und hat Deutschland und die ganze Welt fest im Griff. Durch diese Entwicklungen haben sich im bereits vergangenen Jahr einige Dinge geändert, die Digitalisierung wurde vorangetrieben, wenn auch notgedrungen. Für Unternehmer und Freiberufler gab es so einige Veränderungen, Herausforderungen und aber auch Chancen. Daraus lässt sich auch ein Fazit ziehen und diese Entwicklungen im letzten Jahr geben die Trends für dieses Jahr vor:

Trends 2021: Kommunikation, Kundenfokus und innovative Verkaufsstrategien

Insgesamt ist vieles digitaler geworden, das haben die vielen Lockdowns notwendig gemacht, doch im Rückblick lässt sich diese Entwicklung durchaus positiv sehen. Nicht nur für die Gastronomie und für Künstler, sondern auch für den stationären Handel haben innovative Ideen und digitale Angebote für Kunden an Bedeutung gewonnen. Vertriebswege und Verkaufsstrategien wurden angepasst und haben sich grundlegend geändert. Vielen Dinge passieren nur noch online, der gesamte Online-Handel hat großen Zuwachs bekommen. Eine Internetpräsenz ist damit für viele noch wichtiger geworden und das hat einigen Unternehmern auch die Existenz sichern können. Die Kommunikation intern, aber auch mit Kunden ist für viele Unternehmen digitalisiert worden und damit gehen auch andere Dinge einher.

merkur-start up GmbH went digital – Online-Beratungsangebote und zahlreiche Online-Seminare für Unternehmer und Gründer

Auch wir haben beispielsweise unsere Beratungen digitalisiert. Unsere Coachings und Beratungen finden nun online per Videokonferenzen oder Telefonaten statt. Und auch unser Angebot als Agentur neben den Coachings und Online-Beratungen um spannende und hilfreiche Online-Seminare für Gründer, Unternehmer und Fach- und Führungskräfte erweitert. Sie finden bei uns nun eine Reihe an Online-Seminaren zu den verschiedensten Themen und können sich so auch online weiterbilden.

Die Trends 2021 in Sachen Arbeitsleben

Das Arbeitsleben wurde grundlegend auf den Kopf gestellt: Keine Präsenzveranstaltungen mehr, keine Meetings, Messen und Events abgesagt, Geschäftsreisen verlegt und die Arbeit, wenn möglich, ins Home Office verlagert. Die Herausforderungen an das Arbeitsleben werden auch in diesem Jahr noch nicht mehr zur Normalität zurückkehren können.

Trend #1: Flexibilität gefragt, denn das Home Office bleibt

Das Home Office hat 2020 (fast) überall seine Berechtigung erhalten, denn noch nie wurde so viel von zuhause aus gearbeitet. Nach anfänglichen Schwierigkeiten in Bezug auf Infrastruktur, Technologien und Organisation haben viele Gefallen daran gefunden, aus dem Home Office zu arbeiten. Flexible Arbeitsmodelle, wie momentan fast üblich, sind daher gefragter denn je und damit wird in Zukunft auch der Wunsch nach einer Mischung aus Büropräsenz und Home Office erfüllt werden müssen. Flexible Arbeitsmodelle sind die Zukunft und das sollten Unternehmen unbedingt ernst nehmen und nicht als Notlösung für Krisenzeiten begreifen. Hierin liegt auch die Mitarbeiterzufriedenheit, denn flexible Mitarbeiter wollen auch flexible Arbeitsbedingungen.

Trend #2: DIY- und Hands-on-Mentalität als Chance nutzen

Die Ausnahmesituation durch die Krise in 2020 hat von allen, egal ob privat oder beruflich, Kreativität gefordert. Probleme mussten aus der Welt geräumt werden, neue Lösungen gefunden und innovative Wege gegangen werden. Eine Hands-on-Mentalität war dabei eine große Hilfe, denn so konnten schnell Ideen umgesetzt, neue „Hacks“ für Herausforderungen und Hürden verwirklicht sowie neue Chancen genutzt werden. Das hat sich ausgezahlt und dabei ging es weniger um Technologien, als vielmehr um Kreativität und Innovation. Die Technologie spielt dabei eine neue Rolle: Sie treibt nicht Innovationen voran, sondern unterstützt menschliche Kreativität. Unternehmen müssen damit vermehrt  Rahmenbedingungen für Innovationen und Kreativität schaffen, als bereits fertige Lösungen zu liefern. Die Erwartungshaltung an Unternehmen ist nun eine andere.

Trend #3: Neue Teamstrukturen und -beziehungen

Die Arbeit im Home Office hat weitreichende Kreise gezogen und die Folgen sind langfristig, denn bestehende Strukturen, Hierarchien und Beziehungen innerhalb fester Teams haben sich verändert. Die wechselseitigen Vereinbarungen zwischen Unternehmen und deren Mitarbeitern, zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmern müssen neu getroffen werden, da sich durch die Arbeit an mobilen Arbeitsplätzen und vom Home Office aus auch die Rahmenbedingungen geändert haben. Wer gibt die Kleiderordnung bei Videoanrufen von Zuhause aus vor, wer ist verantwortlich für das Recht auf Privatsphäre von Remote-Mitarbeitern und wer entscheidet über Arbeitszeiten und Erreichbarkeiten? Das Zusammenspiel von Mensch und Arbeit sowie von Vorgesetzten und Teams hat sich nachhaltig verändert und ist auch noch nicht endgültig transformiert. In Zukunft wird das Arbeitsleben weiter neuesten Entwicklungen unterliegen und nicht einheitlich geregelt sein können. Ein steter Dialog mit Mitarbeitern und eine Überprüfung bestehender Strukturen ist dauerhaft notwendig, um erfolgreiche Teams zu führen und Mitarbeiter zufriedenzustellen.

Die Trends 2021 in Sachen Kommunikation

Die voranschreitende Digitalisierung hat nicht alleine Einfluss auf unsere Kommunikation genommen, für Unternehmen gibt es noch mehr zu beachten, um auf Augenhöhe und nach den neuesten Anforderungen mit Mitarbeitern und Kunden zu kommunizieren.

Trend #1: Personal Branding, um Kunden zu überzeugen

Transparenz gewinnt an Bedeutung, denn das vergangene Jahr mit all den Fake News, der Krise und den vielen Unsicherheiten hat dazu geführt, dass Authentizität und Transparenz wichtiger werden. Für Unternehmen ergibt sich hieraus nicht nur die Notwendigkeit, Stellung zu Themen und Ereignissen zu beziehen, sondern eben auch die Chance, Gesicht zu zeigen. Für das eigene Branding bietet das die Möglichkeit, direkter zu kommunizieren und mit transparenten und klaren Aussagen, Kunden zu überzeugen. Personal Branding kann dabei helfen, um zu verdeutlichen, welche Werte man als Unternehmen vertritt und wofür man einsteht. Auch Engagement als Unternehmen bei Debatten und Aktionen, wie etwa bei #supportyourlocals, kann für eine positives Image sorgen und lässt sich für eine ehrliche und transparente Kundenkommunikation einsetzen.

Trend #2: Standortwechsel, um Kunden und Mitarbeiter zu erreichen

Das private, berufliche und öffentliche Leben hat sich bedingt durch die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden Lockdowns komplett ins eigene Zuhause verschoben. Diese Standortverschiebung hat weitreichenden Einfluss, denn das Zuhause ist mittlerweile weniger privat als zuvor. Homeschooling, Home Office und die Kommunikation mit Freunden und Familie, aber auch mit Mitarbeitern, Kollegen und Vorgesetzten via Videocalls haben diesen privaten Raum transformiert. Für Unternehmen bedeutet das vor allem aber, die Kunden in diesem privaten Raum überhaupt zu erreichen. Durch diesen Standortwechsel funktionieren alte Vertriebswege und Kommunikationskanäle nicht mehr, hier sind Innovation und Kreativität gefragt. Kunden müssen zuhause erreicht werden, damit bekommt Social Media Marketing, Email Marketing und auch Messenger Marketing eine noch wichtigere Funktion. Mitarbeiter müssen ein Gefühl von Work-Life-Balance auch zuhause erhalten, um so Grenzen aufzeigen zu können und effektiv und motiviert arbeiten zu können – und das auch weiterhin aus dem Home Office.

Trend #3: Customer Journey für digitales Kauferlebnis neu denken

Das insgesamte Kauferlebnis hat sich durch die zahlreichen, entstandenen Online-Angebote und das Online-Shopping statt im stationären Handel drastisch gewandelt. Die Kauffreude und auch Kauflust bleibt bei Kunden etwas auf der Strecke, wenn stattdessen online gekauft wird, da das Kauferlebnis ganz anders stattfindet. Durch die viele Zeit an Smartphone und Laptop für die Arbeit sowie den Kontakt zu Freunden und Familie kommt es zu einer Monotonie und die Art, wie Produkte gekauft und Dienstleistungen gebucht werden, muss attraktiver werden. Hier sind Unternehmen in der Pflicht, das Kauferlebnis für Kunden ansprechender und überraschender zu gestalten, um so auch wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Customer Journey sollte dabei einmal genauer unter die Lupe genommen werden, um die einzelnen Touch Points ggf. attraktiver gestalten zu können. Unternehmen müssen somit auch agil sein, um sich so schnell an Veränderungen anpassen zu können, denn die Vergangenheit hat gezeigt, wie wichtig diese Anpassungsfähigkeit ist.

Die Trends 2021 in Sachen Marketing

Eng verbunden mit der Kommunikation ist für Unternehmen natürlich auch das Marketing, insofern bedingen sich hier einige Aspekte gegenseitig. Der klare Fokus liegt weiterhin beim digitalen Marketing, denn in digitalen Zeiten wie diesen, sind digitale Kanäle wichtig, um Kunden zu erreichen.

Trend #1: Digitales Marketing ist unersetzlich in diesen Zeiten

Wie bereits angeklungen, hat das letzte Jahr für neue Innovationen, neue Technologien und eine beschleunigte Digitalisierung gesorgt. Das wirkt sich natürlich auch auf das Marketing aus und somit ist digitales Marketing die einzige Zukunft. Ohne Online Marketing und ohne Online-Präsenz sind Unternehmen nicht mehr zukunftsfähig! So nehmen Social Media Marketing, Newsletter & Co, Messenger Marketing, SEO & SEA sowie Online Advertising und Online PR mehr Raum ein. Gerade Social Media und Messengerdienste haben noch stärker Zuwachs bekommen und haben mit den Entwicklungen in 2020 eine neue Rolle erhalten. Mittlerweile läuft über diese Kanäle nicht nur digitales Marketing, sondern zum Teil auch die Kundenkommunikation und der Vertrieb. Damit müssen Online Marketing-Strategien überarbeitet werden und neue (alte) Wege wie Podcasts und Video- bzw. Audio-Inhalte eingeschlagen werden.

Trend #2: Nachhaltigkeit weiter auf dem Vormarsch

Umfragen zeigen auf, dass nachhaltiger Umgang mit Ressourcen, bewusster Konsum und grüne Unternehmen bei Kunden zunehmend punkten. Dabei spielen nachhaltige Alternativen bei Verpackung und Materialien eine wichtige Rolle, aber auch Lieferketten und ein umweltbewusstes Handeln im wirtschaftlichen Sinne tragen dazu bei, ob sich Konsumenten für oder gegen ein Unternehmen und dessen Produkte entscheiden. Dabei rücken Umweltschutz und Nachhaltigkeit ins Zentrum und können als Herausstellungsmerkmale für Unternehmen beim Marketing dienen.

Trend #3: Easy-to-consume-Content sowie Snack Content für Unterhaltung

Die Inhalte haben sich zudem verändert, denn die Unterhaltung und der Entertainment-Faktor hat sich ins Netz verschoben. Für Unternehmen bedeutet das in Sachen Online Marketing neue Inhalte und vor allem neue Formate für Inhalte. Hierbei hat sich gezeigt, dass leicht konsumierbare Inhalte, wie eben auch Podcasts, die nebenher zuhause laufen können, und auch Kurzvideos bei Nutzern und Konsumenten besonders beliebt sind. Daher sollte der Fokus in Sachen Contenterstellung hin zu Snack Content (also kurzen Videos wie bei TikTok oder mittels Instagram Reels und YouTube Shorts) gehen. Podcasts sind damit immer noch aktuell in Sachen Marketing Trends und werden daher weiter ausgebaut.

Digital, digitaler, 2021 – Fokus auf Online-Präsenz und Innovation!

Der Ausblick auf 2021 und die Trends für dieses Jahr versprechen durch die Entwicklungen aus dem letzten Jahr und durch die Corona-Pandemie nachhaltiger zu sein. Die vorangetriebene Digitalisierung nimmt dabei Einfluss auf alle Bereiche und ermöglichte Unternehmen, aber auch Mitarbeitern zahlreiche Vorteile und Chancen. Flexibilität und damit einhergehende Rahmenbedingungen in Bezug auf die aktuellen Arbeitsmodelle werden sich noch beweisen und durchsetzen müssen. Agilität und Innovation sind dabei treibende Kräfte für Unternehmen.

Für die Kommunikation mit Kunden gilt es, mehr Persönlichkeit und Transparenz zu zeigen. Insgesamt erwarten Kunden mehr Statements und Haltung von Unternehmen, was sich auf im weiter bestehenden Trend Nachhaltigkeit und dessen Popularität bestätigt. Nachhaltiges unternehmerisches Handeln entscheidet über den Absatz von Produkten und Dienstleistungen. Digitale Kommunikation innerhalb des Unternehmens und eben auch nach außen, aber auch digitales Marketing haben noch mehr an Bedeutung gewonnen – wenn das überhaupt noch möglich ist! Unternehmen kommen an einer Online-Präsenz nicht vorbei, wenn sie weiterhin bestehen bleiben wollen. Hier sind Kreativität und Innovation gefragt, um neue Wege zu finden und Chance aufzutun, was bleibt abzuwarten, was 2021 bereithält und wie Unternehmen darauf reagieren.

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