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6. September 2018 | Redaktionsteam | merkur-start up

Der Lebenslauf für den Businessplan

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Der Businessplan ist das Tool für Ihre Gründung. Dabei bildet es die Grundlage für Entscheidungen von Kapitalgebern, Förderprogrammen und auch für den Gründungszuschuss. Für letzteres zählen der Businessplan und die fachkundige Stellungnahme zu den nötigen Unterlagen. Der Businessplan enthält dazu auch einen Lebenslauf, um Ihre Gründerpersönlichkeit zu unterstreichen. Was Sie dabei beachten sollten und wie Sie dabei am geschicktesten vorgehen, haben wir Ihnen in diesem Beitrag zusammengefasst:

Der Lebenslauf für den Businessplan

 

Der Businessplan: Überblick über Ihre Gründungsidee

Wenn Sie den Gründungszuschuss oder auch andere Förderungen oder Geld von der Bank erhalten wollen, brauchen Sie einen Businessplan. Dabei steht die gründliche Erstellung des Businessplans im Vordergrund. Neben dem Executive Summary ist der Finanzplan mit Ihren genauen Kalkulationen zu Rentabilität und Liquidität die wichtigste Grundlage für die Entscheidung über den Zuschuss. Beim Schreiben des Businessplans sollten Sie daher entsprechend sorgfältig vorgehen. Erst mit der fachkundigen Stellungnahme zu Ihrem Geschäftskonzept haben Sie einen offiziellen Nachweis darüber, dass Ihre Gründungsidee tragbar und damit zukunftsfähig ist. Der Businessplan enthält dazu auch einen Lebenslauf. Dabei sollten Sie neben der schriftlichen Ausarbeitung im Fließtext auch konzentriert Ihre Fähigkeiten und entsprechend erworbene Qualifikationen als Gründer und Unternehmer hervorheben.

Der Lebenslauf als Gründer

Der Curriculum Vitae ist das wichtigste Zeugnis für Ihre Ausbildung, Ihre Qualifikationen und Ihren Werdegang. Natürlich steht er bei Bewerbungen im Zentrum Ihrer Unterlagen, aber auch Gründende benötigen einen Lebenslauf, den Sie dem Businessplan beifügen und den Sie auf Anfrage von Kapitalgebern, aber auch für den Gründungszuschuss der Bundesagentur für Arbeit vorlegen müssen. Dabei unterscheidet sich der Lebenslauf für Ihr Gründungsvorhaben von einem „normalen“ Lebenslauf. Dabei geht es nicht darum, Ihre komplette Ausbildung und Ihren Werdegang wiederzugeben, sondern die entsprechenden Fähigkeiten, die Sie als Unternehmer und Gründer benötigen. Sie sollten deutlich machen, wovon Sie profitieren können, und welche Skills Sie sich im Verlauf der Jahre angeeignet haben. Versuchen Sie deshalb vor dem Schreiben zu überlegen, welche Fähigkeiten Sie als Gründer auszeichnet, was Ihnen Vorteile verschafft und welche Qualifikationen für Ihre Gründungsidee essentiell sind.

Tipp 1: Kurz und selektiert

Der Lebenslauf im Businessplan beschränkt sich auf die wesentlichen Stationen Ihres Werdegangs, halten Sie ihn daher kurz. Es geht dabei nicht um Vollständigkeit und jegliche Details Ihrer Ausbildung und Ihrer Karriere, sondern um relevante Punkte, die Sie als Gründer positiv erscheinen lassen. Der Curriculum sollte keinesfalls mehr als zwei Seiten umfassen, wenn möglich, beschränken Sie sich auf eine.

Tipp 2: Ihr Werdegang mit Gründungsbezug

Stellen Sie sich zu Beginn die Frage, welche Eigenschaften und Skills für Gründer und Unternehmer und für Ihre Geschäftsidee besonders relevant sind. Dann untersuchen Sie am besten Ihren beruflichen Werdegang danach, welche Fähigkeiten und welches Know-how Sie bereits mitbringen. Das gehört in Ihren Lebenslauf für den Businessplan – und nur das! Sollte Ihnen auffallen, dass Ihnen wesentliche Skills fehlen, dass weisen Sie im schriftlichen Teil zu Ihrer Gründerperson im Businessplan auch darauf hin und zeigen Möglichkeiten auf, wie Sie diese Lücken schließen. Das kann mittels Weiterbildungen oder externer Hilfe wie Mitarbeitende oder Beratung sein. Das gehört allerdings in das Kapital dazu und nicht in den Lebenslauf. Dort heben Sie Ihre gründungsrelevanten Ausbildungen und Berufserfahrungen hervor. Beschreiben Sie einzelnen Stationen immer mit Zeitraum, Arbeitgeber bzw. Ausbildungsinstitution, Ihre Position und in wenigen Schlagworten Ihre Tätigkeit, die natürlich in Verbindung mit Ihrer Gründung steht.

Tipp 3: Ihre gründerspezifischen Qualifikationen und Fachkenntnisse

Ergänzen Sie Ihren beruflichen Werdegang im Hinblick auf die Gründung um die nötigen Fachkenntnisse und Fähigkeiten. Das können Computer- und IT-spezifische Kenntnisse sein, Sprachen oder besondere Software, die Sie für Ihre Gründungsidee brauchen. Dazu gehören aber auch Soft Skills wie Zeitmanagement, Projektmanagement oder Führungsqualitäten, wenn Sie im Team gründen und diesem vorstehen. Das umfasst aber auch Kenntnisse, die Sie bspw. zum Datenschutz oder Marketing erworben haben. Das wichtigste ist, dass Sie sich auf die wirklich wichtigen und für die Gründung erforderlichen Qualifikationen konzentrieren und diese deutlich sichtbar und leicht verständlich in Ihrem Lebenslauf unterbringen.

Fazit: Ein geschärfter „Gründer-Lebenslauf“ im Businessplan wirkt überzeugend

Der Lebenslauf im Businessplan steht immer im Zusammenhang mit Ihrem Gründungsvorhaben. Genau deshalb ist es so wichtig, dass Sie sich darauf fokussieren, einen „Gründer-Lebenslauf“ zu erstellen. Es geht dabei um Ihre Erfahrungen und Qualifikationen, die Sie zu einem besseren Gründer und Unternehmer machen. Das ist entscheidend, wenn Sie mit dem Businessplan Investoren, Juroren von Förderprogrammen oder Entscheider über den Gründungszuschuss überzeugen wollen.

Wenn Sie nicht genau wissen, ob Ihr Lebenslauf diese Kriterien erfüllt, dann holen Sie sich fachkundiges Feedback durch unsere Gründungsberater. Wenn Sie Ihren Businessplan erst noch schreiben müssen und nicht wissen, wie, dann ist unser Gründungscoaching das richtige für Sie! Dort erhalten Sie Unterstützung und schärfen Ihr Geschäftskonzept!

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