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2. Juni 2021 | Redaktionsteam | merkur-start up

Selbstorganisation: Erfolgreich remote arbeiten – mit diesen Tricks!

Remote arbeiten und die Arbeit aus dem Home Office werden oft gleich gesetzt, doch das stimmt nicht. Wenn Sie remote arbeiten, können Sie das auch aus dem Home Office tun, aber Sie könnten Ihre Arbeit auch von Australien, Mallorca oder Bangkok erledigen. Ortsunabhängig ist vielmehr mit remote gleichzusetzen und bietet Ihnen viele Vorteile und eine Menge Flexibilität. Doch die Remote-Arbeit bedeutet auch eine Menge Selbstdisziplin und ein gutes Selbstmanagement. Nur so kann die Arbeit remote auch erfolgreich sein. Wir verraten Ihnen einige praktische Tipps, damit das noch besser klappt!

Remote arbeiten: Eine Menge Vorteile?

Der Traum vom Arbeiten am Strand oder aus einem Café heraus ist für viele erstrebenswert. Doch gerade die zunehmende Digitalisierung und die Umstellung auf Remote-Arbeit oder Home Office durch die Corona-Pandemie haben gezeigt, dass mit dieser Form des Arbeitens auch neue Herausforderungen auf den Plan kommen. Neben der Ortsunabhängigkeit und der zeitlichen Flexibilität sind es noch andere Argumente, die für viele so attraktiv scheinen. Die Vereinbarkeit von Beruf und Privatem, hauptsächlich aber der Kinderbetreuung und insgesamt der Familie, stehen dabei im Fokus. Die wesentlich kürzeren Arbeitswege bedeuten zudem auch mehr Zeit für Familie, Partner und sich selbst. Der Wohnort ist gleichzeitig der Arbeitsort. Damit sind auch Jobwechsel leichter umzusetzen, denn bei der Remote-Arbeit geht ein Umzug nicht gleich damit einher. Auch der neue Job lässt sich von Zuhause aus (oder eben vom anderen Ende der Welt) erledigen. Doch all diese Vorteile bleiben nicht ungetrübt, denn es gilt auch andere Aspekte zu beachten.

Nachteile der Remote-Arbeit und mögliche Berufe

Sie sollten im Blick behalten, welche Nachteile oder negativen Aspekte sich auch ergeben können. Das bleibt oft außen vor, wenn es um die Vorstellung von flexibler Arbeit geht und das Modell Remote in Betracht gezogen wird. Zum Einen lassen sich natürlich nur ausgewählte Jobs remote umsetzen, denn nicht jede Branche und jeder Beruf sind dafür geeignet. Vor allem auch freiberufliche Tätigkeiten lassen sich leichter remote realisieren. Dazu zählen eben auch viele kreative, freie Berufe, wie etwa Designer, Grafik- und Webdesigner, Entwickler, Texter, Social Media Manager, Illustratoren, Redakteure, Autoren, Blogger, Übersetzer, Online Marketer, Programmierer, Coaches, Berater und andere Freelancer. Vor allem Jobs, die nur einen Laptop und eine Internetverbindung erfordern, sind prädestiniert für die Remote-Arbeit. Neben der nötigen Selbstdisziplin, um zuhause oder remote auch die nötige Arbeit zu erledigen, vergessen viele oft die fehlenden Kontakte. Remote arbeiten Sie alleine, Kollegen und Vorgesetzte sind weit entfernt und daher sind viele Freelancer auch weniger im Unternehmen integriert oder weisen nur kleine Netzwerke auf. Im Team fällt es Chefs oft schwer, Ihnen die Kontrolle zu überlassen und bei Gehaltsverhandlungen Ihr Potenzial und Ihre Motivation richtig einzuschätzen, da diese Sie nicht ständig vor Augen haben.

Um vor allem produktiv und wirklich effizient remote zu arbeiten, sind Selbstmanagement und Grenzen für eine gelungene Work-Life-Balance enorm wichtig. Wenn Sie sich durch die Remote-Arbeit weniger Arbeitszeit und mehr Freizeit erhoffen, dann hilft eine gewisse Routine und eine feste Struktur auch aus dem Home Office oder der nächsten Bar am Strand. wir geben Ihnen dafür etwas Hilfestellung und teilen mit Ihnen unsere wertvollsten Tipps.

Unsere Tipps zur Selbstorganisation – Erfolgreiche Remote-Arbeit

Wie eben bereits angesprochen, ist Selbstdisziplin und Selbstmanagement das Stichwort, wenn es um den Job geht, den Sie remote ausüben. Es soll auch vorweg gesagt sein, dass nicht jeder dafür geeignet ist, von überall und ortunabhängig zu arbeiten. Das gleiche gilt übrigens auch für die Arbeit aus dem Home Office. Diese Erkenntnis ist der erste Schritt, denn wer im Büro oder am Arbeitsplatz vor Ort besser und konzentrierter ist, der sollte höchstens gelegentlich die Remote-Arbeit dem Büro vorziehen.

Tipp 1: Arbeitsroutine entwickeln

Im Gespräch mit unserer Redaktion und auch mit unseren Beratern und Coaches hat sich eines herauskristallisiert: Eine Arbeitsroutine ist essenziell! Wie diese allerdings aussieht, ist ganz individuell. Vielleicht sind Sie Frühaufsteher, vielleicht Nachteule – vielleicht sind sie morgens konzentriert oder eher in den Nachmittagsstunden. Vielleicht machen Sie gerne vor der Arbeit Sport oder eine kleine Meditation, vielleicht starten Sie direkt nach dem Aufstehen mit dem Kaffeetasse Ihre Arbeit. eine Routine kann völlig unterschiedlich aussehen und sollte einzig und allein die Bedürfnisse Ihrerseits (und natürlich die Ihres Arbeit- oder Auftraggebers) berücksichtigen. Das bedeutet auch, es dauert eine Weile, bis Sie herausfinden, wie Ihre Routine sein soll und welche Rahmenbedingungen Sie zum remote arbeiten brauchen. Try and Error ist die beste Methode, denn nur so können Sie herausfinden, was nötig ist, das Sie in einen gesunden Arbeitsmodus kommen und dann konzentriert und motiviert Ihre Aufgaben erledigen können. Testen sie aus, was Ihnen hilft, sich auf den Job zu fokussieren und wie Sie sich am besten voller Energie an die Arbeit machen. Manch einer benötigt dafür eine morgendliche Dusche, andere machen sich schick wie für’s Büro. Wieder andere gönnen sich ein ausgiebiges Frühstück und Zeitung lesen, bevor es am späten Vormittag mit der Remote-Arbeit losgeht. Egal, wie viel Flexibilität Sie zeitlich haben, schaffen Sie sich eine gute Routine, die Sie bei der Arbeit optimal unterstützt und vor allem gut vorbereitet in Ihre tägliche to dos starten lässt.

Tipp 2: Methodisch die Produktivität steigern

Methoden, Techniken und Struktur zeichnen die meisten Jobs aus, denn es gibt immer ein Schema und gewisse Abläufe, die fest sind und einen Rahmen bilden. Das hilft Ihnen auch dabei, sich innerhalb des Rahmens kreativ zu bewegen und Ihre Aufgaben auf Ihre Art zu erledigen. Wenn der Arbeitsplatz im Büro, Teammeetings vor Ort wegfallen, müssen Sie selbst für diese Struktur sorgen. Dazu gehört Disziplin, aber damit fällt Ihnen die Arbeit auch leichter. Gewisse Methoden helfen Ihnen dabei, wie die Pomodoro-Technik, das Eisenhower-Prinzip oder die 3×3-Liste. Diese Techniken haben wir Ihnen unserem Beitrag zu Arbeit aus dem Home Office schon vorgestellt. Sollte Ihnen keine dieser Techniken helfen, dann können Sie auch ganz leicht Ihre eigene entwickeln. Sorgen Sie dafür, dass Sie die Aufgaben strukturieren und auch inhaltlich zu Blöcken packen. Damit verhindern Sie, dass Sie ständig zwischen den unterschiedlichsten to dos hin und her wechseln und dabei den Überblick verlieren. Effizient ist es zudem nicht. Teilen Sie besser größere Blöcke nach Aufgaben ein und planen Sie unbedingt kleine Pausen für Kaffee oder kurz etwas frische Luft ein. Diese Pausen oder auch eine längere Mittagspause mit einem Spaziergang und Zeit für Essen sorgen für neue Energie und verhelfen Ihnen zu neuer Konzentration. Damit bleibt die Motivation hoch und Sie können effizient arbeiten.

Tipp 3: Networking, Austausch und Erfahrungswerte nutzen

Unterschätzen sie nicht die Effekte, die ein Team, Kollegen und der Austausch mit anderen haben. Der Kontakt mit anderen ist wahnsinnig wichtig, was bei der Remote-Arbeit allerdings meist etwas zu kurz kommt, da viele Freelancer ja alleine arbeiten. Versuchen sie daher aktiv den Austausch anzustreben, egal ob mit einem Team, falls Sie eines haben oder in einem Team als Freelancers mitarbeiten. Oder aber Sie vernetzen sich mit Gleichgesinnten und können so Ihre Erfahrungen austauschen und vor allem auch aus Fehlern anderer lernen. Dabei gibt es häufig Tipps und wertvolle Hinweise auf gute Techniken und praktische Tools und Anwendungen. Auch online können Sie Networking betrieben oder gehen Sie auf entsprechende Networking-Events vor Ort. So vereinsamen Sie nicht dabei, wenn sei alleine remote arbeiten. Der Austausch sorgt zudem für Inspiration und neue Motivation. Und vielleicht ergeben sich daraus auch Beziehungen, die Ihnen Kooperationen oder neue Aufträge bescheren. Das ist allerdings ein Aspekt, den Sie nur im Hinterkopf behalten sollten.

Erfolgreich remote arbeiten – geht leicht mit der richtigen Struktur!

Ein fester Arbeitsplatz gibt Ihnen Struktur – und das ist es was vielen im Home Office aktuell bei den Auswirkungen der Corona-Pandemie und eben auch bei der Remote-Arbeit fehlt. Daran scheitern viele, doch mit der richtigen Routine fällt Ihnen der tägliche Start in den Job leicht und sie sind genauso produktiv. Schaffen Sie sich eine Wohlfühlumgebung und eine Routine, die Sie morgens bestens in den Tag und dann in die Arbeit starten lässt. Mit hilfreichen Methoden und einer guten Struktur ist die Selbstorganisation remote auch schon fast geschafft. Dabei können Sie auf bekannte Techniken zurückgreifen oder aber Ihre ganz eigene Struktur aus Arbeitszeiten und Pausen festlegen. Das sorgt für Konzentration und Motivation. Zudem sollten Sie den Austausch mit anderen verstärkt mit in den Arbeitsalltag – vor allem auch remote – integrieren! Networking und Kontakte helfen dabei, Inspiration zu finden, Erfahrungen auszutauschen, von anderen zu lernen und eigene Tipps weiterzugeben!

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