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24. Juli 2025 | Redaktionsteam | merkur-start up

KI nutzen, aber richtig: So gehen Sie datensicher und verantwortungsvoll mit KI-Tools um

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Im Arbeitsalltag und auch bei der Jobsuche ist KI nicht mehr wegzudenken, aber wissen Sie auch, wie Sie KI richtig nutzen? Kennen Sie sich damit aus und achten Sie auf Datenschutz und vertrauensvolle Tools? Auch wenn KI in viele Bereiche Einzug hält, sollten Sie sich entsprechend informieren und auf dem Laufenden halten. KI verspricht Effizienz und schnelle Antworten, aber muss eben auch verantwortungsvoll eingesetzt werden.

Wir haben bereits einige Artikel zum Thema KI – KI-Tools im Coaching oder KI im Bewerbungsprozess – erstellt, aber wollen hier nochmal Hinweise geben, wie Sie KI richtig und verantwortungsvoll nutzen:

KI nutzen, aber richtig

Was ist generative KI – und wobei kann sie unterstützen?

Mit generativer KI ist KI gemeint, die selbständig Inhalte geniert, also erstellen kann. Dazu zählen Inhalte wie Texte, Bilder, Grafiken und Tabellen. Damit sind die gängigen KI-Tools wie etwa ChatGPT und Gemini sowie Claude gemeint. Sie bieten Ihnen eine großartige Unterstützung bei der Suche nach Informationen.

Gerade im Bewerbungsprozess sind diese KI-Tools praktische Helfer, die Sie nutzen können. Dabei können Sie KI zur Recherche nutzen, wenn es um Branchen, Unternehmen und natürlich auch Stellenprofile geht. Dabei sind KI eine effiziente Möglichkeit, um Informationen schneller zu erhalten. Aber auch um den Lebenslauf zu verbessern und das Anschreiben zu zu formulieren, können Sie die KI einsetzen. Ein drittes Einsatzgebiet sind Vorstellungsgespräche, denn mit Hilfe von KI können Sie diese simulieren, um souveräner in Rollenspielen oder bei typische Fragen reagieren zu können.

Worauf sollten Sie achten, wenn Sie KI verantwortungsvoll nutzen möchten?

Wenn Sie mit KI arbeiten wollen, egal ob für Ihre Bewerbung, im Job oder auch für private Dinge, dann sollten Sie sich ein paar Punkte vorab bewusst machen.

Keine sensiblen Daten

Sollten Sie Ihren Lebenslauf bspw. damit erstellen wollen, dann sollten Sie nie all Ihre persönlichen Daten eingeben. Reale Namen und Anschriften haben nichts in KI-Tools verloren. Auch Arbeitgeberdaten und interne Informationen sind nur anonymisiert zu verwenden. Nur so können Sie Datensicherheit und Schutz Ihrer Privatsphäre erhalten. Darüber hinaus sollten Sie in den Einstellungen auch immer darauf achten, dass Ihre Daten nicht zum Training der jeweiligen KI verwendet werden darf. Das können Sie in den Einstellungen entsprechend ändern.

Ergebnisse gegenchecken

Sollten Sie verlässliche Informationen benötigen, dann sollten zum Einen die Quellenangaben mit erfragen, wenn Sie KI für die Recherche nutzen. Zudem sollten Sie die Information dann auch gegenprüfen. Erst dann können Sie sich über den Wahrheitsgehalt sicher sein. Zum Einen sind Quellen wichtig, zum Anderen aber auch Aktualität. Also prüfen Sie auch zusätzlich, von wann die Informationen sind. Ergänzend ist dann auch wichtig, dass Sie hier sorgfältig vorgehen. KI kann auch halluzinieren. Das beschreibt, wenn generative KI keine Daten zu Ihrer Anfrage haben, aber Ihnen doch Antworten liefern und somit eigene Daten erfinden.

Auf Persönlichkeit anpassen

Für Bewerbungsschreiben oder ähnliches gilt natürlich auch, dass Sie die Antworten der generativen KI nie 1:1 übernehmen. Sie sollten nach dem Gegencheck auch immer noch einmal Texte anpassen, sodass diese nach Ihnen klingen. Gerade für Bewerbungen ist wichtig, dass Ihre Persönlichkeit auch greifbar wird. Erst wenn Sie die Texte nochmals überarbeiten und etwas umformulieren, erhalten diese eine persönliche Note. KI kann keine Emotionen transportieren und genau aus diesem Grund ist es notwendig, dass Sie immer noch für den Feinschliff selbst Hand anlegen.

Was gilt in Sachen Datenschutz für KI?

Viele KI-Tools sind Cloud-basierte Tools, so z.B. auch ChatGPT oder Gemini. Das bedeutet, dass eingegebene Daten in der Cloud abgelegt bzw. gespeichert sind. Alles, was Sie als Nutzer eingeben, kann auch zur Verbesserung und dem Training des Modells verwendet werden – außer Sie ändern die Einstellungen, wie zuvor erwähnt. Aber nicht immer reicht das aus, denn es kommt immer wieder dazu, dass Einstellungen geändert werden und auch solche Anpassungen gar nicht möglich sind. Daher sollten Sie sich mit dem entsprechenden KI-Tool vorher intensiv auseinander setzen. Vermeiden Sie daher unbedingt sensible Daten und anonymisieren Sie alles, was Rückschlüsse zulassen könnte.

Zudem können Sie darauf achten, dass Sie KI nutzen, die einen besonderen Fokus auf den Datenschutz legen. Gerade im Rahmen der DSGVO können Sie auch die Herkunft der KI-Tools mit einbeziehen. Es gibt nämlich auch gute Alternativen aus der EU, wie etwa You.com (YouChat), OpenGPT-X, Aleph Alpha (Luminous). Diese hosten die Daten auf Servern in Europa. Die US-Tools sind dabei meist weniger datenschutz-konform, denn Datennutzung zählt immer noch zum gängigen Geschäftsmodell. Also KI-Tools wie ChatGPT, Gemini, Copilot, Claude und mehr sind in Sachen persönliche Daten mit Vorsicht zu genießen.

Sinnvolle Nutzung von KI

KI alleine löst Ihre Probleme und Herausforderungen nicht, weder im Alltag, noch beim Bewerbungen schreiben. Es ist allerdings ein hilfreiches Tool, das Ihnen Vorarbeit abnehmen kann. Für Recherche, für Inspiration und für Ideen ist KI wunderbar. Auch für erste Entwürfe kann KI die perfekte Lösung sein. Aber nicht für das Endergebnis, nicht für Ihre Bewerbung, nicht für ein Text und auch nicht für eine Grafik.  KI liefert Vorschläge, die Sie dann bewerten und verbessern können. Sie sind dabei immer noch gefragt, kritisch mitzudenken. Sie sollten Vorschläge hinterfragen und im Kontext einordnen. Entscheidungen und auch die Verantwortung bleibt bei Ihnen. Erst wenn Sie dann Ihre persönliche Note reinbringen, Texte umformulieren und eigene Ideen mit hinzufügen, dann kann das Ergebnis sich sehen lassen.

Fazit: Sie sollten KI verantwortungsvoll nutzen, dann ist es eine hilfreicher Assistent

Wie bereits erwähnt, ist generative KI eine tolle Ergänzung für bestimmte Aufgaben. KI-Tools können Sie bei Recherche, Erstellung von Texten wie Bewerbungsschreiben oder für das Training von Gesprächssituationen einsetzen. Allerdings ist ein sensibler Umgang mit Daten nötig, denn andernfalls landen Ihre privaten Daten auf den Servern und werden zu Trainingszwecken der KI genutzt. Die gängigen generativen KI-Tools sind aus Ländern, die es mit dem Datenschutz leider nicht so genau nehmen. Es gibt aber Alternativen mit Hosting in der EU, die sich an die DSGVO halten. Darüber hinaus sollten Sie bei der Nutzung von KI immer auch die Ergebnisse gegenchecken, was Fakten anbelangt und was seriöse Quellen angeht. KI lässt Und zu guter Letzt kann KI nur die Vorarbeit machen, es ist wie ein Ghostwriter, der Sie unterstützt, aber Sie müssen Ihre eigene Handschrift und persönliche Note schon selbst noch hinzufügen für ein gelungenes Ergebnis. Sie können insofern KI für die Bewerbung nutzen, aber Ihr Eigenanteil spielt eine entscheidende Rolle. Gerade wenn es um das Anschreiben Ihrer Bewerbung geht, ist essenziell, dass Emotionen vermittelt werden und Ihre Persönlichkeit spürbar ist.

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