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28. März 2019 | Redaktionsteam | merkur-start up

Die 10 Basics erfolgreicher PR

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Wer sich selbstständig macht oder gerade gründet, braucht gute PR. Freiberuflern und Gründenden stehen oft vor der Herausforderung, dass das nötige Budget für ausgelagerte Pressearbeit meist fehlt. Doch zu Beginn lässt sich PR auch selbst übernehmen. Damit diese für das eigene Unternehmen jedoch erfolgreich ist, sollten Sie ein paar Basics kennen. Wir haben für Sie einmal die 10 Grundlagen erfolgreicher PR zusammengestellt:

Was ist mit PR überhaupt gemeint?

PR ist die Abkürzung für Public Relations. Die deutsche Übersetzung lautet Öffentlichkeitsarbeit. Damit sind letztendlich alle Maßnahmen gemeint, die Ihr Unternehmen betreibt, um in der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden. Hinzu kommt das Ziel, Ihr Unternehmen mit einem möglichst guten Image darzustellen.

Die 10 Basics für erfolgreiche PR

Um Ihr Unternehmen mit Hilfe von PR bekannt zu machen und sich einen guten Ruf aufzubauen, benötigt es ein gewisses Fundament. Dazu schauen wir uns die Grundlagen der PR einmal genauer an:

Basic Nr. 1: Was ist der Unterschied zwischen PR, Pressearbeit und Marketing?

Zuerst einmal gilt es die Begriffe zu unterscheiden, denn im Dschungel der Begriffe geht es schon mal drunter und drüber, was Öffentlichkeitsarbeit, PR (Public Relations), Pressearbeit und Marketing eigentlich genau sind. Oder besser gesagt, worin der Unterschied besteht.

Öffentlichkeitsarbeit haben wir bereits geklärt, ist einfach nur der deutsche Begriff für Public Relation. Diese beiden Begriffe bedeuten also dasselbe. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten, um das zu erreichen, wie etwa durch die Webseite, Social Media und auch Pressearbeit. Damit ist die Pressearbeit ein Teil der Öffentlichkeitsarbeit und bezieht sich vor allem auf die Darstellung und Veröffentlichung des Unternehmens in der Presse und durch die Medien. Marketing lässt sich davon noch weiter abgrenzen, denn damit sind absatzorientierte Maßnahmen gemeint. Bei Gründern und Startups sind PR und Marketing oft ein- und dasselbe oder zumindest eng miteinander verknüpft. Später grenzt sich das mehr ab, denn Marketing bezeichnet alle Aktivitäten und Maßnahmen, die absatzsteigernd sind.  PR dagegen bringt einen indirekten Wert, nämlich ein positiveres Image des Unternehmens, was sich jedoch schwierig in Zahlen abbilden lässt. Damit lassen sich auch die Formate unterscheiden, denn Pressearbeit und PR arbeitet mehr in Interviews, Gastbeiträgen und Veröffentlichungen jeglicher Art zu Ihrem Unternehmen, Marketing wird vermehrt durch Werbeanzeigen, Influencer Marketing, Affiliate Links oder gezieltes Social Media Marketing umgesetzt.

Basic Nr. 2: Strategisch und mit klarem Fokus starten

Gerade wenn Sie zu Beginn entscheiden, PR allein zu übernehmen, ist es umso wichtiger, zielgerichtet loszulegen. Bevor Sie also überhaupt an Pressemitteilungen, Mappen und Verteiler sowie Kontakte zu Journalisten und Redaktionen denken, überlegen Sie, warum Sie mit der Pressearbeit beginnen wollen. In erster Linie sollte es darum gehen, Ihr Unternehmen und Ihr Produkt (oder die Dienstleistungen) bekannt zu machen. Sie wollen Aufmerksamkeit dafür schaffen. Doch im weiteren geht es auch darum, was Sie darüber hinaus noch erreichen wollen. Setzen Sie sich deshalb zu Beginn erst einmal mit Ihren Zielen auseinander und entwickeln Sie dafür eine passende Strategie.

Basic Nr. 3: Klein anfangen

Wichtig ist, dass Sie sich erst einmal um kleine Brötchen kümmern, sozusagen – fangen Sie klein an. Das betrifft zum Einen die Maßnahmen Ihrer Pressearbeit. Besser Sie machen hier einen Schritt nach dem anderen und weiten diese auch erst mit der Zeit aus. Zum Anderen betrifft das aber auch Ihren Presseverteiler, Sie starten am besten auch hier klein. Beginnen Sie mit einem kleinen Verteiler. Sie sollten dabei auch mit einbeziehen, welche Kanäle und Medien relevant sind. Zuerst wenden Sie sich an kleinere, regionale Medien und an branchenspezifische Fachmedien. Nutzen Sie Kontakte zu diesen Kreisen, um sich mit der Zeit dann auch an größere zu wagen, an die Sie über Ihre bestehenden Kontakte vielleicht weiter verwiesen zu werden. So können Sie Ihre PR langfrisitg aufbauen.

Basic Nr. 4: Auf dem Boden bleiben

Zu Beginn ist es für viele oft schwierig zu entscheiden, wie die PR für Startups und Gründer im Detail aussehen soll. Direkt Pressemitteilungen zu verschicken, um Neuigkeiten und Ihr Unternehmen anzukündigen, ist vielleicht nicht der richtige Einstieg. Klar, die Pressemitteilung ist das bekannteste und eines der besten Instrumente der Pressearbeit. Doch eine Pressemitteilung macht erst Sinn, wenn Sie tatsächlich etwas zu verkünden haben. Und dabei geht es nicht um Neuigkeiten oder spannende News in Ihrem Unternehmen, was die nächsten kleinen Schritte betrifft. Dabei geht es um wirklich relevante Neuigkeiten, im Sinne der Presse, sodass diese Informationen auch eine Veröffentlichung wert sind. Versetzen Sie sich dabei in deren Lage und überlegen Sie, welche Ihrer News auch wirklich relevante News für die Presse sind und in welcher Form.

Basic Nr. 5: Social Media wird immer wichtiger

Das ist ein alter Hut, aber auch bei der klassischen Pressearbeit spielt Social Media eine Rolle. Und daher sollten Sie bei Ihrer Pressearbeit auch diese Kanäle in Betracht ziehen und bespielen. Social Media lässt sich natürlich wunderbar im Marketing einsetzen, um Absatzzahlen zu steigern. Genauso gut können Sie Social Media aber auch einsetzen, um PR zu machen und einfach auf Bekanntheit zu setzen. Aber auch hierbei gilt: Erst beginnen, wenn Ihre Strategie steht, denn Social Media wollen strategisch und regelmäßig bespielt werden. Unterschätzen Sie den Aufwand, aber auch die Macht dieser Kanäle für PR nicht. Wählen Sie die Plattform mit Bedacht, überlegen sich eine passende Strategie und betreiben Sie regelmäßiges Monitoring.

Mehr zur gezielten Nutzung von Social Media erfahren Sie in unserem Seminar „Gründerwissen: Social Media Marketing“, das Ihnen einen guten Überblick gibt. Registrieren Sie sich für das Onlineseminar zu Social Media noch heute kostenlos!

Basic Nr. 6: Keyfacts einfach bereitstellen

Erste Dinge lassen sich ganz einfach direkt auf der Website umsetzen. Die Website Ihres Unternehmens ist für Journalisten die erste Anlaufstelle auf der Suche nach zuverlässigen Informationen. Vereinfachen Sie diesen Schritt, indem Sie die Unternehmensphilosophie, Hintergrundinformationen zum Team oder der Gründungsgeschichte und wichtige Daten direkt auf die Website schreiben. Zudem können Sie einen Pressebereich einrichten. Darüber können Sie direkt eine Art digitale Pressemappe zur Verfügung stellen. Diese beinhaltet am besten direkt Ihr Logo, hochwertige Bilder, eine kurze Beschreibung und vielleicht eine Pressemitteilung zu Ihren wichtigen Zahlen und Fakten. Damit findet jeder, der verlässliche Informationen sucht, direkt alles, was er braucht. Ein Download-Bereich ist ebenfalls eine gute Variante, um leicht Informationen bereitzustellen.

Basic Nr. 7: Pressemitteilungen gekonnt einsetzen

Wie schon erwähnt, sollten Pressemitteilungen nur relevante Informationen teilen und daher nur gezielt und wohl überlegt erstellt und verschickt werden. Relevanz ist dabei das richtige Stichwort, denn keiner möchte Informationen zu unwesentlichen Ereignissen. Und natürlich sollte Ihre Pressemitteilung, wenn Sie dann etwas wirklich Wichtiges verkündet, auch gut sein. Dafür solltet ihr diese Tipps zum Schreiben guter Pressemitteilungen beachten:

  • alle W-Fragen zuerst beantworten
  • die Nachricht muss einen Mehrwert haben
  • einfach und verständlicher Stil, keine bis wenig Fachbegriffe, kurz und prägnant
  • zu werbliche Aspekte besser vermeiden (das gehört ins Marketing)
  • Bildmaterial und Kontaktmöglichkeiten direkt mit angeben

Basic Nr. 8: Kontakt zu Journalisten pflegen

Journalisten erhalten tagtäglich zahlreiche Presseankündigungen und News zu neuen Unternehmen, revolutionären Produkten und innovativen Dienstleistungen. Aus dieser Flut sind dann wertvolle Inhalte mit Mehrwert zu filtern, um daraus Artikel zu schreiben. Eine Recherche Ihrerseits zum passenden Ansprechpartner oder einem gezielten Redakteur für den Fachbereich zeigt Respekt und Interesse. Es lohnt sich Kontakte zu Journalisten und Fachredaktionen langfristig aufzubauen und diese auch zu pflegen. Darauf können Sie dann auch in Sachen PR bauen. Schicken Sie Anfragen oder News per Mail direkt mit Vorschlägen zu Artikeln oder Interviews, das zeigt Initiative Ihrerseits. Selbstverständlich sollten Sie keine Massenmails verschicken, sondern auf individuelle Ansprache, einen originellen Einstieg und einen guten Ton setzen.

Basic Nr. 9: Einen guten Presseverteiler aufbauen

Für die Pressearbeit ist ein guter E-Mail-Verteiler ebenso unerlässlich wie gut aufbereitetes Material. Damit beginnt auch die Arbeit, um einen guten Presseverteiler aufzubauen. Und dabei ist „gut“ das Stichwort für Sie, denn hierbei sollten Sie nach diesem Vorsatz vorgehen: Klasse statt Masse! Beim Presseverteiler geht es nicht um Massen an Redaktionen, Redakteuren und Journalisten, sondern um nützliche Kontakte und Journalisten sowie passgenaue Fachmedien. Wählen Sie Ihre Kontakte für den Presseverteiler somit gezielt aus und fragen Sie sich bei jedem, ob diese Ihnen wirklich für Ihr Unternehmen weiterhelfen. Auf diese Weise können Sie sich mit der Zeit auch einen ausgewählten und hochkarätigen Verteiler aufbauen, von dem Sie tatsächlich profitieren können.

Basic Nr. 10: Auf Krisen vorbereitet sein

Dies gehört unbedingt auch zu den Basics guter PR, denn irgendwann tauchen auch einmal Probleme auf und entstehen Krisensituationen. Nichts ist dann schlimmer, als unvorbereitet zu sein. Daher legen Sie bereits jetzt eine klare Krisenkommunikation fest. Auch eine Art Vorlage und Richtlinien reichen zu Beginn, die Sie einmal festsetzen und niederschreiben. Dann wissen Sie im Ernstfall, was Sie tun müssen und verfallen nicht in Schockstarre. Unvorbereitet passieren oft Fehler, die Krisen noch verschlimmern können. Mit Hilfe einer festgelegten Routine und Kommunikationsstrategie für Krisensituationen können Sie so etwas umgehen.

Fazit: Gute PR heißt langfristigen Erfolg

PR meint Öffentlichkeitsarbeit, sodass Ihr Unternehmen Aufmerksamkeit bekommt und bekannter wird. Mit einer klaren Strategie, die zu Beginn die wesentlichen Schritte umfasst, können Sie bereits frühzeitig anfangen, Ihr Image aufzubauen. Diese Strategie lässt sich dann nach und nach erweitern, um weitere Maßnahmen und weitere Kanäle. Dabei sollten Sie auf den direkten Kontakt und Austausch mit Journalisten und Redaktionen setzen sowie auf Nachrichten und Informationen mit Mehrwert. Nur so erhalten Sie Veröffentlichungen und können Ihre Bekanntheit steigern.

Im Interview mit unserer Beraterin Barbara Rauthe-Reichenbach erfahren Sie, was sich bei der PR für Kreative und Künstler ändert, um erfolgreich zu sein.

Wenn Sie Ihr Unternehmen durch gute PR bekannter machen wollen, aber Unterstützung bei der Strategie suchen, dann nutzen Sie das Gründungscoaching. Dabei können Sie mit unseren Coaches und Beratern direkt Ihre Öffentlichkeitsarbeit in Abstimmung zum Marketing angehen, und das kostenlos durch die Förderung der Arbeitsagentur. Nutzen Sie unser Erstgespräch für weitere Informationen und um uns kennenzulernen!

 

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