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22. Januar 2021 | Redaktionsteam | merkur-start up

Rettung für stationären Handel und Gastronomie: Jetzt mit innovativen Ideen am Kunden bleiben!

Für Gastronomie und stationären Handel wird die aktuelle Lage immer bedrohlicher und vor allem existenzieller. Die Maßnahmen und weiteren Bestimmungen über den Lockdown gefährden immer mehr kleine und mittlere Betriebe in den Branchen Gastronomie und Einzelhandel. Die Rettung für solche Betriebe sind innovative Ideen und Krisenmarketing.

Krisenmarketing und Innovation als Rettungsring

Neue Hilfspakete, Überbrückungshilfen und vor allem kreative Ideen sollen die Rettung sein. Die Krise beutelt insbesondere die Gastronomie und den stationären Handel und je länger die Lockdowns, Bestimmungen und Schließungen andauern, desto kritischer wird die Lage. Ausharren ist nach 2020 keine Lösung mehr, umso wichtiger werden kreative Lösungen, flexible Modelle und mehr für Unternehmen, um weiterhin existieren zu können. Krisenmarketing ist gefragt, dabei stet der lokale Bezug im Fokus, um Kunden zu aktivieren, da Laufkundschaft seit der Pandemie spärlich gesät ist. Innovation bleibt zudem im Zusammenhang mit der Krise und dem Krisenmarketing das Stichwort – nur mit innovativen Ideen und Lösungen sichern Sie Das Bestehen Ihres Unternehmens. Doch wie kann das aussehen, fragen Sie sich. Mit diesen Tipps können Sie nun Reserven aktivieren und Ihre Existenz sichern:

Tipp 1: Flexibel auf Veränderungen reagieren

Wenn eines für diese Zeit gilt, dann das Sprichwort „Not macht erfinderisch“. Und das beschreibt ganz gut, was die aktuelle Situation von Ihnen als Unternehmer fordert – Flexibilität ist gefragt. Nur wenn Sie flexible Strukturen im Unternehmen haben und schnelle reagieren, können Sie sich auf die veränderte Situation einstellen. In diesen Zeiten sind unkonventionelle Ideen und vor allem flexible Lösungen existentiell. Hotel bieten Ihre Zimmer als Offices und Coworking Spaces an, Galerien und Restaurants werden kurzerhand in Sportstudios für Online-Kurse verwandelt und kleine Ladengeschäfte werden zu Pop up-Restaurants und Bistros. Die Mehrfachnutzung von Unternehmensräumen und mögliche Fusion-Konzepte sind dabei eine gute Möglichkeit. Aus gewohnten Strukturen ausbrechen und Dinge neu denken, das sind die Skills, die Sie jetzt benötigen.

Tipp 2: Take Away-Angebote und Lieferdienste bereitstellen

Gerade für die Gastronomiebetriebe wie Bars, Cafés, Bistros und Restaurants wirkt sich die Krise besonders nachhaltig aus, denn die vielen Lockdowns und Kontaktbeschränkungen haben die Umsätze stark geschmälert. Auch hier sind flexible Lösungen gefragt, denn mit Take away-Angeboten können Sie trotzdem noch für das „Essen gehen“-Feeling sorgen. Mit eigenen Lieferdiensten oder einem Anschluss an bereits bestehende Lieferdienste haben Sie die die Chance, Kunden dieses Gefühl sogar nach Hause in die eigenen vier Wände zu bringen.

Aber gerade während der Lockdown-Phasen sind auch hier noch weitaus innovativere Modelle nötig, um das Fortbestehen zu sichern. Dabei können Sie sich einmal überlegen, was Ihr Restaurants oder Ihre Bar besonders macht. Vielleicht finden Sie hier kreative Ansätze, um etwa eine besondere hausgemachte Sauce oder ähnliches einfach zum Verkauf anzubieten oder über einen Online-Shop zu vertreiben. Für Bars und Cafés mit Fangemeinde und Stammkundschaft lohnen sich vielleicht auch nun Überlegungen zu Merchandise-Artikeln. Wie wäre es beispielsweise mit einem coolen Shirt mit Logo und witzigem Spruch Ihrer Bar? Verlassen Sie hier ruhig auch ausgetretene Pfade und denken Sie die Gastronomie neu, denn 2020 hat gezeigt, dass alt bewährte Modelle nicht mehr funktionieren (dürfen).

Tipp 3: Messenger und Social Media für den Vertrieb nutzen

Lieferungen bieten sich während der Corona-Krise nicht nur für die Gastronomie an. Auch der stationäre Einzelhandel mit kleinen Boutiquen und Ladengeschäften zu Kleidung, Feinkost, Papeterie und Geschenken, aber zu Bastel- und Handarbeitsbedarf und vielem mehr kann von nun eingerichteten Lieferdiensten profitieren. Nutzen Sie dafür neue Vertriebskanäle, um Ihre Kunden zu erreichen.

Angebote aus Ihrem Ladensortiment können Sie etwa über WhatsApp oder Social Media online stellen und bewerben. Bestellungen können Sie damit auch gleich entgegen nehmen, die Lieferung lässt sich dann für den regionalen Umkreis auf die Beine stellen. Wer über kein Fahrzeug verfügt, kann auch hier Abholservice einrichten und die Kunden bitten, die Artikel am Ladengeschäft abzuholen, sobald das Paket zur Bestellung von Ihnen gepackt ist. Zusätzlich können Sie so mit Paketversand für Bestellungen auch den Kundenkreis erweitern und auch Kunden andernorts erreichen. Schaufenster eignen sich nun, um auch online abgebildet zu werden und Produkte vorzustellen. Die Chancen im Netz und auf Social Media sind hier unbegrenzt.

Tipp 4: Einen Online-Shop einrichten

Abgesehen von den bereits zuvor genannten Möglichkeiten, den Vertrieb über Facebook, Instagram und WhatsApp zu managen, können Sie natürlich bei einem umfassenden Sortiment auch damit beginnen, dieses online zu stellen. Da immer noch nicht absehbar ist, wie die Lage sich entwickeln und zu wann sie sich entspannen wird, lohnt es sich, doch noch in den Online-Handel einzusteigen. Ein Online-Shop über die eigene Webseite bietet hier den Vorteil, gestalterisch für Ihre Produkte mehr Freiheiten zu haben und auch wesentlich umfangreicher wieder Umsätze erzielen zu können. Unterstützend können hier Webdesigner bei der technischen Einrichtung und Umsetzung eines Online-Shops auf der eigenen Webseite helfen.

Tipp 5: Lokaler Zusammenhalt mit anderen fördern

Die globalen Lieferketten haben unter der Corona-Pandemie gelitten und uns ganz klar aufgezeigt, wie abhängig wir davon sind. Dabei ist ein Bewusstsein dafür entstanden und viele haben sich vermehrt lokalen und regionalen Anbietern aus allen Bereichen zugewandt. Hier bieten sich für Sie als Unternehmer auch Chancen, sich mit anderen Anbietern zu vernetzen. Gemeinsam können Sie noch leichter neue Ideen ersinnen und innovative Konzepte für alle Beteiligten umsetzen. Der Zusammenhalt zwischen Kunden und lokalen Anbietern, aber auch zwischen den einzelnen Betrieben im stationären Handel und der Gastronomie wird dadurch gefördert. So können Sie sich gegenseitig unterstützen, ganze getreu dem Motto „Zusammen ist man weniger allein“.

Tipp 6: Auf digitale Bezahlungsarten umstellen

Für die genannten Konzepte wie Bestellung per Instagram oder Lieferservice per WhatsApp zeigt sich, dass die Digitalisierung voranschreitet. Das betrifft auch die Bezahlung von Bestellungen und in Gastrobetrieben. Kontaktlose und kartenlose Bezahlungsmöglichkeiten werden auch nach Corona bei Kunden beliebt bleiben, hier sollten Sie unbedingt nachrüsten. Karte und Kleingeld haben ausgedient, auf dem Vormarsch sind Bezahlungen ganz einfach mit dem Handy online. Aber auch eine Abrechnung per App im Restaurant wird nach der Krise nicht verschwinden. Bleiben Sie hier auf dem aktuellen Stand und finden Sie Lösungen, die eine möglichst einfache Bezahlung für Ihre Kunden garantiert.

Tipp 7: Neue Kontaktpunkte mit Kunden schaffen

De Touching Points Ihres Unternehmens mit Kunden haben sich durch die Corona-bedingten Schließungen und Lockdowns auf eine Minimum reduziert. Der Kunde kommt viele weniger mit Ihnen in Kontakt als zuvor, daher sollten Sie Ihre Bemühungen darauf ausrichten, die wenigen Kontaktpunkte auszubauen. Schaffen Sie zielgruppenorientierte Angebote und einen erlebnisorientierten Buchungsprozess, denn damit erreichen Sie Ihre Kunden auf neue Art und Weise. Neue Modelle und Ideen, wie Abonnements, Leasing für Produkte und individuelle Beratung im Videocall wecken Interesse und stellen die Beziehung zum Kunden wieder her. Hier können Sie mit Kreativität punkten und so die Kundenbeziehung neu beleben. Umfragen unter Kunden und Interessierten können Ihrem Unternehmen zudem zu neuen Einsichten verhelfen, welche Prozesse optimiert werden müssen, welche Produkte gewünscht sind und worauf der Fokus liegen sollte.

Mutig und innovativ neue Wege beschreiten

Da sich die Lage auch in den nächsten Wochen noch nicht deutlich bessern wird und auch die Lockdown-Beschränkungen abzuwarten bleiben, sind Tatkraft und Handlungsvermögen beste Begleiter. Schnell und flexibel sollten Sie mit Ihrem Unternehmen reagieren können und auch für weitere Beschränkungen und mögliche Änderungen gewappnet sein. Wenn Sie Ihre Unternehmensorganisation agil gestalten, können Sie Prozesse und mehr leicht anpassen. Dabei helfen digitale Entwicklungen enorm, die Sie auch langfristig anlegen und nach der Corona-Krise beibehalten sollten. Wichtig für 2021 ist, dass Sie zwar neue Wege gehen, kreative Ideen umsetzen und neue Konzepte auf die Beine stellen, diese aber langfristig auch für nach der Krise planen. Das veränderte Konsumverhalten, die Digitalisierung und auch das Bewusstsein für Regionales und mehr Nachhaltigkeit werden bestehen bleiben. Daher verfügen nachhaltige Ideen, die Ihr Unternehmen für längere Zeit beflügeln, besonders über Potenzial, das Sie nutzen sollten.

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