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25. Oktober 2017 | Redaktionsteam | merkur-start up

Teambuilding: Wie der Aufbau eines Teams im Unternehmen gelingt

Sie wollen auf eigenen Beinen stehen, Ihre eigenen Ideen verwirklichen? Gratulation und Respekt vor Ihrer Courage. Doch um die Geschäftsideen in die Praxis umzusetzen, werden Sie Hilfe benötigen in Form eines eigenen Teams. Teamwork ist schließlich der Weg zum Erfolg, denn im Team werden innovativen Ideen entwickelt, kreativ gedacht und sich gegenseitig ergänzt und unterstützt, sodass Ihre Arbeit am Ende erfolgreich ist und umgesetzt werden kann. Egal ob Sie neu starten als Gründer und dafür ein junges, innovatives Team suchen oder ob Sie als Manager eine neue Aufgabe bewältigen müssen und dafür auf der Suche nach kreativen Köpfen für Ihr Team sind. So ein Team muss erst aufgebaut werden und dafür gibt es einige Tipps und Anregungen, wie dieser Aufbau eines Teams im Unternehmen erfolgreich gelingt.

Irgendwann übernehmen Mitarbeiter die Arbeit

Am Anfang der Gründung steht oft ein Ein-Personen-Unternehmen. Sämtliche Aufgaben werden vom Gründer, der auch Firmenchef ist, alleine geplant, ausgeführt und vermarktet. Das kurzfristige Ziel heißt, Fuß zu fassen und sich durchzusetzen. Langfristig träumen alle Jungunternehmer jedoch davon, ihr eigenes Unternehmen erfolgreich auf dem Markt zu etablieren.

Doch dieser Traum ist mit vielen Herausforderungen gespickt. Zahlreiche Klein- bzw.  Ein-Personen-Unternehmen funktionieren anfangs deswegen gut, weil bei einem solch kleinen Unternehmen keine Personalpolitik nötig ist. Erzielt Ihr Geschäftsmodell auf dem Markt den gewünschten Erfolg und beginnt das Unternehmen zu wachsen, stehen Sie als Einzelunternehmer bald vor den eigenen Grenzen. Mitarbeiter werden benötigt. Noch besser ist ein gut aufgebautes Team. Gleiches gilt natürlich auch innerhalb von gewachsenen Strukturen, in bereits etablierten Betrieben, wenn Sie als Führungskraft ein neues Team aufbauen müssen.

Ein Team aufbauen: Worauf Sie achten sollten

  • Eigene Mitarbeiter oder Freelancer – Es beginnt bereits mit der Wahl des richtigen Anstellungsverhältnisses. Zuverlässigkeit ist hier das Stichwort, und dabei spielt es keine Rolle, ob Sie sich für Freelancer oder angestellte Mitarbeiter entscheiden. Projektbezogene Mitarbeit durch Freiberufler kann sich als inspirierend und innovativ erweisen, wenn immer wieder neue Freelancer Teil des Teams werden und damit auch neuen Input liefern. Natürlich bedeutet das aber auch, dass sich das Team immer wieder neu formieren und auf andere Persönlichkeiten einstellen muss. Wenn es um Beständigkeit geht und einen geregelten Workflow kann es von Vorteil sein, auf eigene Mitarbeiter zu setzen.
  • Erfolgreiche Chefs bereiten sich auf ihre Mitarbeiter vor – Informationen über seine Mitarbeiter einzuholen, bedeutet mehr als nur ihre fachlichen Fähigkeiten zu kennen. Am besten Sie beschäftigen sich intensiv mit möglichen neuen Teammitgliedern, um so sicherzustellen, dass diese auch wirklich in Ihr Team passen. Wie gehe ich mit meinen Mitarbeitern um, wie teile ich sie ein und wie kommen sie miteinander zurecht? Antworten auf diese Fragen dürfen nicht dem Zufall überlassen werden.
  • Ein klar definierter Arbeits- und Kompetenzbereich – Es ist wichtig, dass jeder Mitarbeiter in Ihrem Team weiß, was genau seine Aufgaben sind. Klare Kommunikation und abgesteckte Bereiche für jedes Teammitglied sind unbedingt notwendig. So vermeiden Sie unklare Aufgabenverteilung und Kompetenzgerangel untereinander. Auch bei der Einteilung des Arbeitsplatzes sollten Sie die Kollegen mit einbeziehen. Ist es ein multikulturelles Team, dann gibt es zudem noch kulturelle Feinheiten zu berücksichtigen.
  • Dienst nach Vorschrift oder mit 100 Prozent bei der Sache – Erfolg und Misserfolg hängen auch von der Einstellung der Mitarbeiter zum Unternehmen und Produkt oder der Dienstleistung ab. Wichtig ist, dass sich die Mitarbeiter dem Erfolg widmen und motiviert bei der Arbeit sind. Besonders am Anfang sollten Sie daher diesem Aspekt viel Aufmerksamkeit widmen und dafür sorgen, dass alle an einem Strang ziehen und 100 % geben.
  • Klare Kommunikation anstatt lästiger Büroklatsch – Motivation ist ein geeignetes Mittel, um die Kommunikation und Zusammenarbeit im Team zu stärken. Viele Chefs und Gründer setzen dazu auf Teamevents, wie Sie von Unternehmen wie younited.de etwa und auch anderen angeboten werden. Bei Spiel und Spaß kann man sich so untereinander besser kennenlernen, gemeinsam Aufgaben bewältigen und dadurch ein Wir-Gefühl aufbauen.
  • Visionen beflügeln das Team – Damit sich das Team mit dem Unternehmen identifizieren kann, sollten gemeinsame Ziele und Strategien geschaffen werden. Das gibt die Möglichkeit, sich optimal ins Team einzubringen und auch latente Fähigkeiten und Talente zu nutzen. Sie sollten dabei Ihrem Team immer wieder große Ziele vor Augen führen und ihnen auch die Chance geben, eigene Ideen verfolgen und neue Ansätze ausprobieren zu können.

Faktencheck und keine Träumereien

Jeder hat Träume, das gilt für Chefs ebenso wie für Angestellte. Wichtig ist, dass Sie als Chef und Führungskraft klar sagen, was Sie sich von Ihren Mitarbeitern erwarten. Umgekehrt sollten aber auch Ihre Kollegen und Teammitglieder die Möglichkeit haben, über ihre Erwartungen im Unternehmen sprechen zu dürfen. Dafür eignen sich regelmäßige Feedback-Gespräche oder auch Evaluationen. Auch über die Mitarbeiterbindung durch Firmenevents, Ausflüge und andere Angebote sollten Sie sich Gedanken machen. Solche Events und Aktivitäten sorgen für ein Zugehörigkeitsgefühl und zudem für ein motiviertes Team.  Stimmt alles, dann steht dem zielorientierten Teamaufbau nichts im Weg.