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17. November 2021 | Redaktionsteam | merkur-start up

Buchtipp des Monats: Crashkurs: Markennamen

Ein Produkt – und auch das Unternehmen – steht und fällt mit dem Namen. In dieser Redewendung steckt mehr Wahrheitsgehalt als auf den ersten Blick, denn ein Unternehmensname will gut überlegt sein. Um Ihrer Geschäftsidee einen tollen Markennamen zu verpassen oder ein Produkt mit einem Namen zu versehen, der im Gedächtnis bleibt, ist Überlegung die beste Methode. Dennoch wissen Sie nicht, wie Sie vorgehen sollen?  Dann hilft Ihnen unser Buchtipp des Monats weiter, denn wir stellen Ihnen den Ratgeber zum „Crashkurs: Markennamen“ vor:

Crashkurs: Markennamen – Kreative Namensfindung leicht gemacht

Der Untertitel des Buches von Detlev Rossa lässt schon erahnen, was genau im Buch zu finden ist: Kreative Namensfindung für Produkte, Dienstleistungen und Unternehmen. Damit wird genauer, was auf den insgesamt 165 Seiten ist. In 14 Kapiteln werden Stück für Stück Methoden und Möglichkeiten zur Namensfindung aufgezeigt. Dabei sind acht der Kapitel umfangreicher und geben mehr Einblick in das jeweilige Thema. Zu Beginn geht Autor Detlev Rossa auf die Begriffsklärung und Grundlagen ein und definiert die Begrifflichkeiten Name, Markenname und Wortmarke. So sind die Basics erläutert, worauf nachfolgend aufgebaut wird. In Kapitel drei folgt eine Analyse bekannter Markennamen, die der Autor fein in Ihre Bestandteile und zu unterschiedlichsten Aspekten in Bezug auf die Markennamenentwicklung aufschlüsselt. Das gibt bereits einen ersten Einblick, wie Namen entstehen oder zusammengesetzt sind. Ab dem nachfolgenden Kapitel geht es konkreter in die Umsetzung. Am Ende jedes Kapitels gibt es eine kompakte, praktische Zusammenfassung, sodass das Wichtigste nochmals zusammengetragen und verkürzt dargestellt ist. Der Leser bekommt damit direkt ein kurzes Resümee zu den essenziellen Inhalten des jeweiligen Kapitels.

Möglichkeiten und Formen zur Namensfindung

Ab Kapitel vier erhält der Leser einen Einblick, wie ein Name entstehen kann und wie sich ein Name zusammensetzt. Dabei werden gängige Formen verständlich erläutert und anhand von Beispielen untermalt. Formen wie Kunstnamen, Akronyme, Zahlen und Abkürzungen, aber auch mit beschreibendem Charakter werden verdeutlicht. Für den Leser werden viele Beispiele und bekannte Markennamen herangezogen, um die Einordnung zu veranschaulichen und die Formen zu belegen. Besonders spannend wird es, wenn die Kriterien aufgedröselt werden. Hier findet der Leser wertvolle Merksätze, die veranschaulichen, was ein Markenname können muss bzw. sollte. Diese Merksätze werden dann in den Unterkapiteln in ihrer Bedeutung weiter beschrieben und somit verständlich und können in Bezug gesetzt werden. Im zweiten Teil des Buches geht es weiter ins Praktische und die konkrete Umsetzung. Sie erhalten eine Anleitung zur Markenentwicklung, die auch Produkteigenschaften und die Zielgruppe mit einbezieht. Darüber hinaus schließt der Autor wertvolle Übungen an, die Ihnen bei der Namensfindung helfen. So werden fiktive Produkte oder Marken vorgegeben, zu denen Sie dann Namen entwickeln können, um sich so auch langsam dem eigenen Markennamen zu nähern. Damit schärfen Sie Ihren Verstand und können sich mit den Techniken direkt vertraut machen. Ebenfalls hilfreich sind die Hinweise zu möglichen Stellen, die bei der Namensfindung unterstützen. Dabei können Agenturen, Markenanwälte, IHK und mehr hilfreiche Anlaufpartner sein und Hinweise sowie Stolperfallen aufzeigen.

Fazit: Umfangreiche Methoden zur Namensfindung für Produkte und Dienstleistungen

Das Buch „Crashkurs: Markennamen“ ist wirklich ein Crashkurs zur Namensfindung, allerdings bekommt der Leser einen verständlichen, kompakten Überblick zu möglichen Methoden der Namensfindung und Formen von Markennamen. Unternehmen und Organisationen werden leider nur kurz angeschnitten, da in diesem Fall durchaus mehr rechtliche Gegebenheiten greifen. Daher ist das Buch mehr für die Namensentwicklung von Produkten und auch Dienstleistungen vorgesehen. Dabei gibt es aber eine gute Einführung ins Thema und die verschiedenen Formen. Zudem werden zahlreiche Beispiele an bekannten Markennamen zur Veranschaulichung der Methoden hinzugezogen und präzisieren, was der Autor ausführlich erläutert. Besonders gut gefällt uns, die kurze Zusammenfassung jedes Kapitels, um so die wichtigsten Fakten nochmals übersichtlich formuliert zu haben. Die einzelnen Kriterien bei der Namensfindung sind zudem gut in Form von Merksätzen dargestellt und geben Auskunft darüber, was ein Name für das Produkt leisten muss. Schritt für Schritt werden die notwendigen Aspekte und Vorgehensweisen erläutert, sodass am Ende die Übungen zu Namensentwicklung umgesetzt werden können. Dabei lässt sich für den Leser gut trainieren, welche Form des Markennamens im Vergleich besser gelingt und gefällt. Insgesamt sind die Inhalte sehr übersichtlich dargestellt, dabei sind wertvolle Hinweise immer wieder eingeflochten. Daher legen wir Unternehmern das Buch ans Herzen, wenn es darum geht das eigene Produkt oder der Dienstleistung einen prägnanten Namen zu geben.

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