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13. September 2018 | Redaktionsteam | merkur-start up

Train the Trainer: Die inhaltliche Seminarplanung

Wer Trainings, Seminare und Workshops gibt, muss isch zwangsläufig mit dem inhaltlichen Aufbau und der inhaltlichen Seminarplanung beschäftigen. An erster Stelle stehen allerdings erst einmal wichtigere Dinge, denn ohne die richtige Planung vorab, die Raumsuche und auch die Organisation des zeitlichen Ablaufs kann Ihr Workshops und Seminar erst gar nicht stattfinden. Und auch die Bewerbung bzw. das Marketing für Ihr Angebot nimmt vorab einen großen Stellenwert ein. Da reicht in der Vorbereitungs- und Organisationsphase ein grober Fahrplan, was die Inhalte im Seminar und Workshop anbelangt. Was Sie dabei beachten sollten und wie Sie Ihr Seminar entsprechend inhaltlich sinnvoll strukturieren, erfahren Sie nun:

 

Der inhaltliche Fahrplan

Wie eingangs schon angedeutet, steht die inhaltliche Seminarplanung nicht an erster Stelle, wenn Sie als Coach, Trainer und Seminarleiter Kurse anbieten. Vorab ist eine Menge Arbeit erst einmal wichtiger, sodass Sie, erst wenn die Details zu Location wie etwa Tagungsräumen, Termin, Zeitumfang und evtl auch Teilnehmern feststehen, sich um die inhaltliche Gestaltung kümmern. Selbstverständlich ist ein übergeordnetes Thema zu Beginn ausschlaggebend, um überhaupt mit der Seminarplanung zu starten.

Das bedeutet ganz konkret, Sie haben Ihr Thema schon festgelegt und konzentrieren sich dann auf Aspekte dazu für Ihr Seminarangebot. Das kann variieren, denn der Schwerpunkt im Workshop und Seminar wechselt vielleicht, wenn Sie mehrere Kurse zum übergeordneten Thema anbieten und dann in den einzelnen Kursen auf verschieden Aspekte eingehen. So bietet sich ein Basis- oder Einsteiger-Kurs erst einmal an, um generell ans Thema heranzuführen. In weiteren Angeboten, die die Teilnehmer aus dem ersten Kurs dann hoffentlich auch bei Ihnen buchen, können Sie dann auf das Fortgeschrittenen-Niveau wechseln und einzelne Unterthemen abhandeln (und falls nötig wieder in mehrere Kurse aufsplitten).

Die zeitliche Planung geht mit der inhaltlichen einher

Wenn Sie sich an die inhaltliche Gestaltung Ihres Seminars setzen, dann behalten Sie dabei die zeitliche Struktur stets im Blick. Inhalt und Zeit gehen miteinander einher und sollten daher aufeinander abgestimmt sein. Im Beitrag zur Zeitplanung für Ihr Seminar haben Sie bereits lesen können, dass Ihnen nur ein Bruchteil der Zeit zur Verfügung steht, die das Seminar tatsächlich umfasst. Bei der Gestaltung des zeitlichen Ablaufs spielen Begrüßung und Einstiegsmethoden eine Rolle, Sie müssen Pausen einplanen, kleine für Kaffee und den Toilettengang und große für Lunch. Am Ende sollten Sie außerdem Zeit für eine Diskussions- oder Fragerunde geben, die Inhalte zusammenfassen und eventuell die Abschlussmethode und Verabschiedung mit einberechnen.

Insofern können Sie die Einstiegsmethode bzw. Vorstellungsrunde schon in Bezug auf Ihr Seminarthema nutzen und so vielleicht den Einstieg schaffen und auch eine kleine allgemeine Einführung geben. Bedenken Sie, dass Sie durch die Pausen mehrere Unterbrechungen haben und nutzen Sie diese direkt für Ihre inhaltliche Planung. Die Inhalte sollten in keine Häppchen verpackt werden, zu lange können sich Ihre Teilnehmer auch gar nicht konzentrieren. Strukturieren Sie Ihre Inhalte und verschiedenen Themenblöcke daher gut und konzentrieren Sie sich dabei auf kleine Sinneinheiten. Einfach und prägnant, so sollte Ihre Wissensvermittlung sein und daher auch kurz. So ist es für Ihre Teilnehmer am verständlichsten und diese lernen am besten. Behalten Sie das im Hinterkopf, wenn Sie Ihren zeitlichen und inhaltlichen Ablauf planen.

Die konkreten Inhalten in Sinneinheiten packen

Um Ihnen einen kleinen Ablauf zu veranschaulichen, haben wir einmal die einzelnen inhaltlichen Blöcke zusammengefasst. Wenn Ihr Seminar sich einem großen Thema widmet, den ganzen Tag über geht und die Themenblöcke in sich abgeschlossene Sessions zu den Aspekten sind, bietet sich auch eine kleine Fragerunde nach jedem Themenblock an.

  • Begrüßung und Einstieg ins Thema
  • Formulierung der Fragestellung für das Seminar
  • Themenblock 1 (zu Aspekt 1)
  • Themenblock 2
  • Themenblock 3
  • etc.
  • Zusammenfassung der erarbeiteten Inhalte
  • Diskussions- bzw. Fragerunde
  • Ausstieg und Verabschiedung

Mit diesem groben Gerüst und dem inhaltlichen Fahrplan sind Sie gut gerüstet, wenn Sie Ihre Seminarinhalte in kleine Einheiten unterteilen und diese möglichst kurz halten. Bedenken Sie, dass die Konzentrationsspanne Ihrer Teilnehmer zunehmend abnimmt und daher auch kurze und intensive Blöcke auch mehr bewirken, vor allem wenn Sie gegen Ende nochmals die wichtigsten Punkte zusammentragen (lassen) und so das Wesentliche zum Thema in den Köpfen festigen.